LACTULOSE ratiopharm Sirup

200 ml Sirup

ratiopharm GmbH
PZN: 04916859

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Lactulose wird oral eingenommen. Die angegebenen Dosierungen können nur der Orientierung dienen und müssen in jedem Fall den Erfordernissen des Patienten je nach Schwere und Entwicklung des Krankheitsbildes angepasst werden.

1. Portokavale Enzephalopathie:
1.1. Erwachsene:
Die Behandlung sollte einschleichend mit 5-10 g Lactulose (7,5-15 ml) 3-4mal täglich begonnen werden.
Die Dosis sollte dann allmählich auf 20-30 g Lactulose (30-45 ml) 3-4mal täglich gesteigert werden, so dass 2-3 weiche Stühle pro Tag entleert werden.

1.2. Kinder:
Für Kinder sind keine Angaben vorhanden.

2. Obstipation:
2.1. Erwachsene:
5-10 g Lactulose (7,5-15 ml Lactulose-Sirup) 1-2mal täglich.

2.2. Kinder:
3-6 g Lactulose (4,5-9 ml Lactulose-Sirup) 1-2mal täglich.

Art und Dauer der Anwendung:
- Der Lactulose-Sirup kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
- Der Sirup kann mit Wasser oder mit anderen Flüssigkeiten verdünnt eingenommen werden.
- Der abführende Effekt kann nach 2-10 Stunden eintreten, bei ungenügender Dosierung können bis zum 1. Stuhlgang 24-48 Stunden vergehen.
- Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Entwicklung des Krankheitsbildes.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Beeinflussung des Reaktionsvermögens
nein

Abhängigkeitsrisiko
keine Angabe

Sonstige Hinweise für den Patienten
- Vor einer unkritischen, länger dauernden Einnahme bei Obstipation muss, wie bei allen Laxantien, gewarnt werden.
- Bei Diabetikern und Patienten mit anderen Verwertungsstörungen von Kohlenhydraten muss der synthesebedingte Gehalt an Kohlenhydraten berücksichtigt werden.

Sonstige Hinweise/Risiken
- Bei langfristiger Einnahme in einer Dosierung, die zu anhaltend dünnen Stühlen führt, muss mit den üblichen laxantienbedingten Störungen im Wasser- und Elektrolyt-Haushalt mit entsprechenden Folgen gerechnet werden.
- Lactulose-haltige Präparate können herstellungsbedingt Galactose, Lactose und Fructose enthalten.

Hinweise/Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern ist das autosomalrezessiv erbliche Fructoseintoleranz-Syndrom auszuschließen. Hierbei führt der unvollständige Abbau zur Fructosämie und -urie, zu Hypoglykämien und hypoglykämischen Leber-, Nieren- und Gehirnschäden.(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)
1. Obstipation, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht beeinflusst werden kann, sowie Erkrankungen, die eine erleichterte Defäkation erfordern

2. Prophylaxe und Therapie der portokavalen Enzephalopathie.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Lactulose oder einen der sonstigen Bestandteile
- Ileus.

Das Arzneimittel sollte nicht angewendet werden bei:
- akut-entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen
- Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes.

Lactulose sollte nicht angewendet werden bei Patienten mit vererbter Fructose-Intoleranz, Lactase-Insuffizienz, Galactosämie oder Glucose/Galactose-Malabsorptionssyndrom, da die Substanz synthesebedingt Fructose, Galactose und Lactose enthält.

Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern ist das autosomalrezessiv erbliche Fructose-Intoleranz-Syndrom auszuschließen. Hierbei führt der unvollständige Abbau zur Fructosämie und -urie, zu Hypoglykämien und hypoglykämischen Leber-, Nieren- und Gehirnschäden.

Die Anwendung von Laxantien bei Kindern sollte die Ausnahme bleiben und medizinisch überwacht werden. Es sollte bedacht werden, dass der Defäkationsreflex während der Behandlung gestört sein könnte.

Schwangerschaft und Stillzeit:
- Das Arzneimittel kann in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit
- Unter hoher Dosierung: Nausea, Erbrechen und Diarrhoe.
- Bei langfristiger Einnahme in einer Dosierung, die zu anhaltend dünnen Stühlen führt, muss mit den üblichen laxantienbedingten Störungen im Bereich des Wasser- und Elektrolythaushaltes mit entsprechenden Folgen gerechnet werden.

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)
Bei mittlerer Dosierung:
- zu Beginn leichte abdominelle Schmerzen, Meteorismus oder Flatulenz.

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)
Anwendung bei portokavaler Enzephalopathie: Hypernatriämie.(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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