MUCOSOLVAN Lutschpastillen 15 mg

20 St Lutschpastillen

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
PZN: 08648479

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Preisvorteil 44 % **
1. Kinder von 6-12 Jahren:
In der Regel 2-3mal täglich 15 mg Ambroxolhydrochlorid, entsprechend 2-3 mal täglich 1 Pastille.

2. Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:
- Während der ersten 2-3 Tage 6mal täglich 15 mg Ambroxolhydrochlorid, entsprechend 6mal täglich 1 Pastille; danach 4mal täglich 15 mg, entsprechend 4mal täglich 1 Pastille.
- Bei der Erwachsenen-Dosierung ist eine Steigerung der Wirksamkeit ggf. durch eine Gabe von 8mal 15 mg Ambroxolhydrychlorid, entsprechend 8mal 1 Pastillen möglich.

Hinweis:
- Bei schweren Lebererkrankungen wird die Clearance von Ambroxol um 20-40% verringert. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung ist die Eliminationshalbwertszeit für die Metaboliten von Ambroxol verlängert (Gefahr der Kumulation). Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung muss Ambroxol daher in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis angewendet werden.

Art und Dauer der Anwendung:
- Die Pastillen nach den Mahlzeiten lutschen bzw. langsam im Mund zergehen lassen.
- Die schleimlösende Wirkung von Ambroxol wird durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt.
- Ohne ärztlichen Rat sollte das Arzneimittel nicht länger als 4-5 Tage angewendet werden.

Hinweis:
- Die schleimlösende Wirkung von Ambroxolhydrochlorid wird durch Flüssigkeitszufuhr unterstützt. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gerade während der Therapie erforderlich.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Beeinflussung des Reaktionsvermögens
nein

Abhängigkeitsrisiko
keine Angabe

Sonstige Hinweise für den Patienten
- Die sekretolytische Wirkung von Ambroxol wird durch Flüssigkeitszufuhr während der Therapie unterstützt.
- Bei Neuauftreten von Haut- oder Schleimhautveränderungen unter der Behandlung sollte ärztlicher Rat eingeholt und vorsichtshalber die Anwendung von Ambroxol beendet werden.
- Die lokalanästhetischen Eigenschaften von Ambroxol können zu einer Veränderung der Geschmackswahrnehmung beitragen.
- Ambroxol ist für die Behandlung von Aphthen in der Mundhöhle nicht geeignet. In einem solchen Fall sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Sonstige Hinweise/Risiken
- Förderung der pränatalen Lungenreifung und Atemnotsyndrom-Prophylaxe: Ambroxol ist auch bei vorzeitigem Blasensprung indiziert, so weit eine Schwangerschaftsverlängerung von mindestens 3 h (72 h) klinisch absehbar erscheint.
- Angabe aus der Literatur: bei einer vorbestehenden Neigung des Patienten zu peptischen Ulzera sollte der Einsatz von Ambroxol zur Sekretlösung sorgfältig abgewogen werden.

Hinweise/Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Zur Dauerinfusion kann 0,75 %ige Ambroxol hydrochlorid-Injektionslösung 0,9 % Natriumchlorid-, Ringer- oder 5 % Glucose-Lösung zugemischt werden. Die Zumischung sollte unmittelbar vor der Anwendung erfolgen, die entstandene Lösung innerhalb von 6 h appliziert werden.
2 %iges Infusionslösungskonzentrat kann mit 0,9 % Natriumchlorid- oder 5~g% Glucose-Lösung gemischt und soll innerhalb von 12 h verbraucht werden.
- Ambroxol hydrochlorid-haltige Lösungen können gleichzeitig mit Fenoterol über denselben i.v. Zugang verabreicht werden.
- Die parenterale Gabe von Ambroxol bei Erwachsenen und Kindern zur Therapie von Atemwegserkrankungen mit gestörter Schleimsekretion soll lediglich dann erfolgen, wenn eine orale Gabe nicht möglich ist.
- Bei irrtümlicher unverdünnter Bolus-Applikation kann es auf Grund der hohen Wirkstoff-Konzentration an der Applikationsstelle zu Hämolyse kommen. Außerdem sind nach i.v. Bolus-Injektionen zentralnervöse Reaktionen nicht auszuschließen, daher ist diese Applikationsform in jedem Fall zu vermeiden.
Eine intraarterielle (i.a.) Anwendung ist ebenfalls zu vermeiden, da in vorklinischen Untersuchungen lokale Ödeme und leichte Vernarbungen im Applikationsbereich beobachtet wurden.
- Inhalationslösungen von Ambroxol hydrochlorid können mit 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung und β-Sympathomimetika gemischt werden.(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)
Sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen wie akute Schübe chronischer Bronchitiden, Bronchektasien, asthmoide Bronchitiden und Asthma bronchiale.

Hinweis:
- Bei kombinierter Anwendung von Ambroxol mit Antitussiva (z.B. Codein) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so daß die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Ambroxol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Bei gestörter Bronchomotorik und größeren Sekretmengen (z.B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom) sollte Ambroxol wegen eines möglichen Sekretstaus nur mit Vorsicht verwendet werden.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung, darf Ambroxol nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in größeren Anwendungsabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden.

Das Arzneimittel ist aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes für Kinder unter 6 Jahren nicht geeignet.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Schwangerschaft:
- Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Ambroxol bei Schwangeren vor. Dies betrifft insbesondere den Zeitraum bis zur 28. Schwangerschaftswoche. In tierexperimentellen Studien zeigte Ambroxol keine teratogenen Wirkungen.
- Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft, insbesondere während des 1. Drittels, nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden.

Stillzeit:
- Ambroxol geht beim Tier in die Muttermilch über. Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollte das Arzneimittel in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit
- Urtikaria
- Taubheitsgefühl des Rachens (Indikation Halsschmerzen: gelegentlich)
- zu rasche i.v. Applikation: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Beinschwere, Zerschlagenheit

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)
- Übelkeit (hoch dosierte parenterale Anwendung)

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)
- Tachykardie, Palpitationen (hoch dosierte parenterale Anwendung)
- Flush (hoch dosierte parenterale Anwendung)
- Erbrechen (hoch dosierte parenterale Anwendung)
- Diarrhö (bronchopulmonale Anwendung)

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Rötung, Schleimhaut-Reaktionen, Angioödem, Atemnot, Pruritus), Fieber (mit Schüttelfrost)
- Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen), Geschmacksstörungen (z. B. Veränderung der Geschmackswahrnehmung), Trockenheit und Taubheitsgefühl des Mundes
- Obstipation, Sialorrhö (parenterale Anwendung)
- Rhinorrhö, Trockenheit der Luftwege (parenterale Anwendung)
- Dysurie (parenterale Anwendung)
- Kreislauf-Störungen (hoch dosierte parenterale Anwendung)

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)
- Pyrosis (perorale/bronchopulmonale Anwendung)

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)
- anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock
- Obstipation, Sialorrhö (perorale/bronchopulmonale Anwendung)
- Rhinorrhö, Trockenheit der Luftwege (perorale/bronchopulmonale Anwendung)
- Dysurie (perorale/bronchopulmonale Anwendung)
- Bronchospasmus, Dyspnoe (bronchopulmonale Anwendung, meist bei Prädisposition, bronchialer Hyperreagibilität)
- Pyrosis, Dyspepsie (parenterale Anwendung)
- Unterschreitung einer Dauer von 4 h bei Infusion von 1000 mg Ambroxol hydrochlorid: Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Kreislauf-Beschwerden
- ungeklärter Kausalzusammenhang: schwere Hauterscheinungen wie Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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