ACC Kindersaft

100 ml LSE

Hexal AG
PZN: 06964615

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Grundpreis: 19,90 €/l
Bezugsmenge
1 ml Lösung enthalten 20 mg Acetylcystein. 10 ml Lösung enthalten 200 mg Acetylcystein.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung
Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.

Dosierung
1. Erwachsene:
2-3mal täglich 10 ml, entsprechend 2-3mal täglich 200 mg Acetylcystein.

2. Kinder und Jugendliche:
2.1. Kinder unter 2 Jahren:
Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.

2.2. Kinder von 2-5 Jahren:
2-3mal täglich 5 ml entsprechend 2-3mal täglich 100 mg Acetylcystein.

2.3. Kinder von 6-14 Jahren:
2mal täglich 10 ml, entsprechend 2mal täglich 200 mg Acetylcystein.

2.4. Jugendliche über 14 Jahre:
2-3mal täglich 10 ml, entsprechend 2-3mal täglich 200 mg Acetylcystein.

Art und Dauer der Anwendung
- Der Saft wird nach den Mahlzeiten eingenommen.
- Den Saft ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4-5 Tage einnehmen.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
Die Anwendung von Acetylcystein, insbesondere zu Beginn der Behandlung, kann zu einer Verflüssigung und damit zu einer Volumensteigerung des Bronchialsekrets führen. Ist der Patient nicht in der Lage dieses ausreichend abzuhusten, sollten geeignete Maßnahmen (z.B. posturale Drainage und Absaugen) durchgeführt werden.
Hinweise an den Patienten:
- Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Therapieabbruch:
- Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden.

Beeinflussung von Laborparametern:
- Acetylcystein kann die kolorimetrische Gehaltsbestimmung von Salicylaten beeinflussen.
- Bei Harnuntersuchungen kann Acetylcystein die Ergebnisse der Bestimmung von Ketonkörpern beeinflussen.

Kombinationen mit anderen Arzneimitteln:
- Bei kombinierter Anwendung von Acetylcystein mit Antitussiva (hustenstillende Mittel) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.
- Aufgrund möglicher Chelat-Effekte ist zu berücksichtigen, dass Acetylcystein-Salze die Bioverfügbarkeit bestimmter Metalle wie Kalzium, Eisen und Gold reduzieren können. In diesem Fall ist ein mindestens 2-stündiger Abstand bei der Einnahme empfohlen.
- Die Anwendung von Aktivkohle kann die Wirkung von Acetylcystein verringern.
- Berichte über eine Inaktivierung von Antibiotika (Tetracyclin, Aminoglycoside, Penicilline) durch Acetylcystein betreffen bisher ausschließlich In-vitro-Versuche, bei denen die betreffenden Substanzen direkt gemischt wurden. Dennoch soll aus Sicherheitsgründen die orale Applikation von Antibiotika getrennt und in einem mindestens zweistündigen Abstand zeitversetzt erfolgen. Dies gilt nicht für Cefixim und Loracarbef.
- Es ist über eine Verstärkung des vasodilatatorischen und thrombozytenaggregationshemmenden Effekts von Glyceroltrinitrat (Nitroglycerin) bei gleichzeitiger Gabe von Acetylcystein berichtet worden. Wenn eine gemeinsame Behandlung mit Nitroglycerin und Acetylcystein als notwendig erachtet wird, sollte der Patient auf eine möglicherweise auftretende Hypotonie hin überwacht werden, die schwerwiegend sein kann und sich durch möglicherweise auftretende Kopfschmerzen andeuten kann.

Sonstige Hinweise:
- Verschiedene Studien bestätigten eine Abnahme der Thrombozytenaggregation während der Anwendung von Acetylcystein. Die klinische Signifikanz dessen ist bisher unklar.
Zur Verflüssigung des Schleims und Erleichterung des Abhustens bei erkältungsbedingter Bronchitis bei Kindern ab 2 Jahre, Jugendlichen und Erwachsenen.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- schwerer Asthma-Exazerbation
- chronischer Dünndarm- oder Magenerkrankung.

Da noch keine ausreichenden Daten über die Dosierung für die Anwendung bei Neugeborenen vorliegen, darf das Arzneimittel bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.

Vorsicht in der Anwendung bei Patienten mit:
- Asthma bronchiale
- Ulkusanamnese.

Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da das Arzneimittel den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z.B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann.

Schwangerschaft
- Für Acetylcystein liegen keine ausreichenden klinischen Daten über exponierte Schwangere vor. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen.
- Die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Die Anwendung in der Schwangerschaft sollte nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Stillzeit
- Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung in die Muttermilch vor.
- Es wird nicht empfohlen, dieses Arzneimittel während der Stillzeit einzunehmen. Die Anwendung in der Stillzeit sollte nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (>= 0,1% und < 1%)
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Tachykardie, Blutdrucksenkung
- Stomatitis, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Durchfall
- Urtikaria, Rash, Angioödem, Juckreiz, Exanthem
- Fieber

Seltene unerwünschte Wirkungen (>= 0,01% und < 0,1%)
- Dyspnoe, Bronchospasmen - überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
- Dyspepsie

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
- anaphylaktischer Schock, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen
- Blutungen
- Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
- Gesichtsödeme


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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