REMIFEMIN plus Filmtabletten

60 St Filmtabletten

SCHAPER & BRÜMMER GmbH & Co. KG
PZN: 04930517

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Dosierung
1. Erwachsene:
2-mal täglich 1 Tablette, bei Bedarf 2-mal täglich 2 Tabletten.

2. Kinder und Jugendliche:
Aufgrund der Indikation ist eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht vorgesehen.

Art und Dauer der Anwendung
- Die Filmtabletten werden morgens und abends unzerkaut mit Flüssigkeit eingenommen.
- Die Einnahme ist unabhängig von den Mahlzeiten.
- Die Wirkung des Arzneimittels tritt nicht sofort ein. Erste therapeutische Effekte zeigen sich nach 2 bis 4 Wochen Behandlung. Es empfiehlt sich, das Präparat über mehrere Monate einzunehmen, jedoch ohne ärztlichen Rat nicht länger als 6 Monate. Bestehen die psychischen Wechseljahresbeschwerden nach 6 Wochen unverändert fort, sollte ebenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.
Hinweise an den Patienten:
- Während der Anwendung sollte eine intensive UV-Bestrahlung (lange Sonnenbäder, Höhensonne, Solarien) vermieden werden.
- Frauen, die orale Kontrazeptiva einnehmen, sollten auf mögliche Zwischenblutungen als Folge einer Wechselwirkung hingewiesen werden und hinsichtlich zusätzlicher kontrazeptiver Maßnahmen beraten werden, da die Sicherheit der Kontrazeption herabgesetzt sein kann.
- Bei Störungen bzw. Wiederauftreten der Regelblutung sowie bei anhaltenden unklaren oder neu auftretenden anderen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die der Abklärung durch einen Arzt bedürfen.

Kombinationen mit anderen Arzneimitteln:
- Johanniskraut kann mit zahlreichen anderen Arzneimitteln in dem Sinne interagieren, dass es die Plasmakonzentration dieser Stoffe senkt und dadurch deren Wirksamkeit abschwächt. Zu diesen Stoffen gehören folgende Arzneistoffe:
-- hormonelle Kontrazeptiva (Auftreten von Zwischenblutungen)
-- andersartige Mittel gegen Depression wie Amitriptylin und Nortriptylin.
Vor der Anwendung eines Hypericum-Präparates sind die Art der Interaktion und die Konsequenzen wie folgt zu bedenken:
-- Pharmakokinetisch-antagonistische Wechselwirkung mit verminderter Wirkung von Digoxin und Antikoagulanzien (Phenprocoumon, Warfarin).
-- Evtl. nach Maßgabe des klinischen Effektes höher dosieren: Verapamil, Simvastatin, Midazolam.
- Bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Wirkstoffe zur Depressionsbehandlung (Trazodon, Paroxetin, Sertralin) können in Einzelfällen serotonerge Effekte (wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit) verstärkt auftreten.
- Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, ist eine Verstärkung phototoxischer Wirkungen möglich.
Beschwerden im Klimakterium wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, depressive Verstimmungszustände und psychovegetative Störungen wie Niedergeschlagenheit, innere Anspannung, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, Angst und/oder nervöse Unruhe, prämenstruelle psychovegetative Beschwerden.

Hinweis:
Patientinnen, die wegen Brustkrebs oder anderer hormonabhängiger Tumore in Behandlung sind oder waren, sollten Zubereitungen aus Cimicifuga nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.
Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel nicht angewendet werden bei:
- bei Überempfindlichkeit gegen Cimicifugawurzelstock, Johanniskraut oder einen der sonstigen enthaltenen Bestandteile.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Patientinnen, die mit Arzneimitteln behandelt werden, welche einen der folgenden Arzneistoffe beziehungsweise einen Arzneistoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthalten:
- Immunsuppressiva (Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus)
- Anti-HIV-Arzneimittel (Proteinase-Inhibitoren wie Indinavir, Non-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Inhibitoren wie Nevirapin)
- Zytostatika (wie Imatinib, Irinotecan) mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern
- Antikoagulanzien (Warfarin)

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Wirkstoffe aus Johanniskraut (Hypericum) können mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten: Wirkstoffe aus Hypericum können die Ausscheidung anderer Arzneistoffe beschleunigen und dadurch die Wirksamkeit dieser anderen Stoffe herabsetzen.

Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva anwenden, sollten auf mögliche Zwischenblutungen als Folge einer Wechselwirkung hingewiesen und hinsichtlich zusätzlicher kontrazeptiver Maßnahmen beraten werden, da die Sicherheit der Kontrazeption herabgesetzt werden kann.

Die Anwendung des Arzneimittels bei Patientinnen mit vorgeschädigter Leber sollte nur mit Vorsicht erfolgen.
Patientinnen sollten die Einnahme des Arzneimittels sofort beenden, wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten (Ikterus, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit).

Die gleichzeitige Einnahme von Östrogenen darf nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Schwangerschaft
Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vor. Das Arzneimittel sollte daher in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Stillzeit
Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung in der Stillzeit vor. Das Arzneimittel sollte daher in der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Fertilität
Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung eine wirksame nicht hormonelle Verhütungsmethode in Betracht ziehen.
Seltene unerwünschte Wirkungen (>= 0,01% und < 0,1%)
- Magen-Darm-Beschwerden (dyspeptische Beschwerden, Durchfall)
- Allergische Reaktionen der Haut (Nesselsucht, Hautjucken, Hautausschlag)

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
- Fälle von Leberschädigungen bei der Anwendung von Cimicifuga-haltigen Arzneimitteln
- Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen)
- Gesichts- oder periphere Ödeme
- Gewichtszunahme
- Sonnenbrand-ähnliche Reaktion der Haut vor allem bei hellhäutigen Personen nach starker UV-Bestrahlung ohne ausreichenden Sonnenschutz
- Müdigkeit oder Unruhe


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
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