NICOTINELL 14 mg/24-Stunden-Pflaster 35mg

7 St Pflaster transdermal

GlaxoSmithKline Consumer Healthcare
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Die nicotinhaltigen Pflaster stehen in drei Dosisstärken zur Verfügung (17,5 mg, 35 mg und 52,5 mg Nicotin) mit folgender durchschnittlicher Wirkstoff-Freigabe auf der Haut: 7 mg/24 Stunden (leicht), 14 mg/24 Stunden (mittelstark) und 21 mg/24 Stunden (stark).

Allgemeine Hinweise zur Dosierung
- Als Monotherapie oder als Kombinationstherapie mit Nicotin Kaugummi 2 mg oder Nicotin Lutschtabletten 1 mg.
- Bei Beginn der Behandlung mit Nicotin Stunden-Pflaster muss das Rauchen ganz eingestellt werden.
- Die Entwöhnung erfolgt schrittweise (siehe auch aktuelle Fachinformation, Dosierschema).

Allgemeine Dosierungshinweise:
Nicotin 24-Stunden-Pflaster kann in Verbindung mit verschiedenen Raucherentwöhnungsprogrammen, Selbstmotivation oder Verhaltenstherapie eingesetzt werden. In diesen Fällen sollte die Dosierung und Anwendung auch an das jeweilige Programm angepasst werden.
- Eine Dosierungsanpassung kann nicht durch Zerschneiden eines transdermalen Pflasters oder durch Aufkleben mehrerer Pflaster der Stärken 14 mg bzw. 21 mg erreicht werden. Es kann beim Zerschneiden zu einer Abnahme der Wirksamkeit kommen, die über die Reduzierung der Klebefläche hinausgeht.

Hinweise für Raucher von "Light-Zigaretten", Zigarillos, Zigarren oder Pfeife:
- Bei vorgenannten Rauchern können sich Änderungen bei der Dosierung ergeben. Dies gilt auch für Raucher, die Zigaretten nicht tief inhalieren.
- In diesen Fällen sollte die Entwöhnung mit einem transdermalen Pflaster der niedrigsten Stärke begonnen werden. Im Falle einer Unterdosierung mit auftretenden Entzugssymptomen kann auf das höher dosierte Pflaster zurückgegriffen werden. Im Anschluss daran kann die Behandlung mit einem schwachen transdermalen Pflaster beendet werden.

Dosierung
1. Erwachsene:
1.1. Monotherapie:
Die Startdosis ist abhängig von den bisherigen Rauchgewohnheiten. Für eine optimale Behandlung ist folgendes Dosierungsschema einzuhalten:
Mehr als 20 Zigaretten pro Tag:
Beginnen mit dem starken Pflaster (21 mg/24 Stunden) über 3-4 Wochen, dann über 3-4 Wochen mit dem mittelstarken Pflaster (14 mg/24 Stunden) Behandlung fortsetzen und schließlich über weitere 3-4 Wochen die Behandlung mit dem leichten Pflaster (7 mg/24 Stunden) ausklingen lassen.

Weniger als 20 Zigaretten pro Tag:
Beginnen mit dem mittelstarken Pflaster (14 mg/24 Stunden) über 3-4 Wochen, dann über 3-4 Wochen mit dem mittelstarken Pflaster (14 mg/24 Stunden) Behandlung fortsetzen und schließlich über weitere 3-4 Wochen die Behandlung mit dem leichten Pflaster (7 mg/24 Stunden) ausklingen lassen.

So wird über 9-12 Wochen stufenweise immer weniger Nicotin zugeführt. Damit wird der Körper vom Nicotin entwöhnt und gleichzeitig werden körperliche Entzugserscheinungen deutlich gemindert.

Hat sich das Rauchverlangen schon vorzeitig deutlich reduziert, kann auch bereits nach einer Woche auf eine niedrigere Pflasterstärke gewechselt werden. Für eine Verringerung des Nicotinersatzes gegen Ende der Behandlung ist das leichte Pflaster (7 mg/24 Stunden) geeignet.

Soweit nicht anders verordnet, soll täglich nach dem Aufstehen ein transdermales Pflaster aufgeklebt werden und 24 Stunden auf der Haut belassen werden. Durch das Aufkleben direkt nach dem Aufstehen werden eventuell auftretende Schlafstörungen in der Nacht vermieden und das typische morgendliche Verlangen nach einer Zigarette verhindert. Durch die Wahl des transdermalen Pflasters kann die Dosierung je nach individueller Reaktion angepasst werden; sie kann beibehalten oder - falls Entzugssymptome auftreten - erhöht werden.

1.2. Kombinationstherapie:
Kombination von Nicotin 24-Stunden-Pflaster mit Nicotin Kaugummi 2 mg oder Nicotin Lutschtabletten 1 mg zur Raucherentwöhnung mit sofortigem Rauchstopp
- Personen, die mit der Monotherapie keinen Erfolg hatten oder bei denen unter Monotherapie akutes oder unkontrollierbares Rauchverlangen auftritt, können zusätzlich zu Nicotin 24-Stunden-Pflaster auch Nicotin Kaugummi 2 mg oder Nicotin Lutschtabletten 1 mg anwenden.
- Auch bei der Kombinationstherapie ist die Dosierung individuell und orientiert sich an der Nicotinabhängigkeit des Patienten. Für die detaillierte Anwendung des Kaugummis bzw. der Lutschtabletten wird auf die Fach- und Gebrauchsinformation von Nicotin Kaugummi bzw. Nicotin Lutschtabletten verwiesen.
- Eine maximale Tagesdosis von insgesamt 64 mg (Pflaster + Kaugummi bzw. Pflaster + Lutschtabletten) darf nicht überschritten werden.
- Die Anwendung von Nicotin 24-Stunden-Pflaster zusammen mit Nicotin Kaugummi 2 mg oder Nicotin Lutschtabletten 1 mg wird empfohlen für Raucher mit mittlerer bis sehr starker Abhängigkeit, d. h. über 20 Zigaretten pro Tag. Es wird ausdrücklich empfohlen, die Kombinationstherapie in Verbindung mit Unterstützung und Beratung von medizinischem Fachpersonal anzuwenden.
- Die gesamte Behandlungsdauer beträgt maximal 9 Monate (für die Erstbehandlung und die Reduzierung der Nicotindosis).

Soweit nicht anders verordnet, wird folgende Dosierung empfohlen:
Kombinationstherapie zu Beginn:
- Die Behandlung soll mit einem Nicotin 21 mg/24-Stunden-Pflaster täglich begonnen werden. Das Pflaster soll morgens unmittelbar nach dem Aufstehen auf eine unverletzte Hautstelle aufgeklebt und 24 Stunden auf der Haut belassen werden. Das 2 mg Kaugummi oder die 1 mg Lutschtabletten werden beim Auftreten von zusätzlichem Rauchverlangen bedarfsweise angewandt. Pro Tag sollten mindestens 4 Kaugummis oder 4 Lutschtabletten angewendet werden. In den meisten Fällen sind 5-6 Kaugummis oder Lutschtabletten ausreichend. Es sollten nicht mehr als 15 Kaugummis bzw. Lutschtabletten pro Tag zusätzlich zum Pflaster angewendet werden.
- Dieses Behandlungsschema soll für 6-12 Wochen beibehalten werden. Danach wird die Nicotindosis nach und nach reduziert.

Reduzierung der Nicotindosis: Dies kann auf zwei Arten geschehen (siehe auch aktuelle Fachinformation, Dosierungsschema):
- 1. Möglichkeit: Es werden Pflaster geringerer Stärke angewendet, d. h. Nicotin 14 mg/24-Stunden-Pflaster für 3-6 Wochen, gefolgt von Nicotin 7 mg/24-Stunden-Pflaster für weitere 3-6 Wochen, zusammen mit der Anfangsdosis von Nicotin Kaugummi oder Lutschtabletten. Danach wird die Anzahl der Kaugummis bzw. Lutschtabletten nach und nach reduziert. Im Allgemeinen wird die Anwendung von Nicotin Kaugummi bzw. Lutschtabletten über 6 Monate hinaus nicht empfohlen. Um einen Rückfall zu vermeiden, ist es jedoch möglich, dass einige ehemalige Raucher eine längere Anwendung benötigen; diese sollte jedoch nicht über 9 Monate hinausgehen.
- 2. Möglichkeit: Die Beendigung der Pflasteranwendung und eine schrittweise Reduzierung der Anzahl der Kaugummis bzw. Lutschtabletten. Im Allgemeinen wird die Anwendung von Nicotin Kaugummi bzw. Lutschtabletten über 6 Monate hinaus nicht empfohlen. Um einen Rückfall zu vermeiden, ist es jedoch möglich, dass einige ehemalige Raucher eine längere Anwendung benötigen, diese sollte jedoch nicht über 9 Monate hinausgehen.

2. Kinder und Jugendliche:
Kinder dürfen mit dem Arzneimittel nicht behandelt werden. Über die Anwendung des Arzneimittels bei Patienten unter 18 Jahren liegen keine Erfahrungen vor.

3. Ältere Patienten:
Siehe Erwachsene.

4. Besondere Patientengruppen:
Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion:
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit mittelgradig bis stark eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion. Der Abbau von Nicotin oder Nicotin-Metaboliten kann vermindert sein, was zu erhöhten Nebenwirkungen führen kann.

Art und Dauer der Anwendung
- Zur transdermalen Anwendung.
- Die Anwendungsdauer der Nicotin Pflaster kann insgesamt bis zu 3 Monate (Monotherapie) bzw. 6 Monate (Kombinationstherapie) betragen. Es ist jedoch möglich, dass einige ehemalige Raucher eine längere Behandlung benötigen, um einen Rückfall zu vermeiden.
- Personen, die eine Nicotinersatztherapie über 9 Monate hinaus in Anspruch genommen haben, wird empfohlen zusätzliche Hilfe und Information von medizinischem Fachpersonal einzuholen. Die Anwendung von Nicotin 24-Stunden-Pflaster über 9 Monate hinaus sollte daher nur auf ärztliches Anraten erfolgen.
- Über Behandlungszeiten von insgesamt mehr als 3 Monaten und über Dosierungen von mehr als 1 transdermalen Pflaster pro Tag liegen keine Untersuchungen vor.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
Bei Patienten mit bekannter allergischer Anamnese auf Heftpflaster sollte während der ersten Tage der Behandlung sorgfältig auf das Auftreten von Hautreaktionen geachtet werden. Kommt es zu schweren oder anhaltenden Hautreaktionen, ist die Behandlung abzubrechen.

Was ist beim Duschen, Baden, Sauna- oder Solariumbesuch zu beachten?
- Das Pflaster ist nicht wasserfest, kann aber bei vorsichtigem Duschen auf der Haut belassen werden. Auch im Solarium ist es aus medizinischer Sicht nicht notwendig das transdermale Pflaster zu entfernen.
Um das transdermale Pflaster vor Feuchtigkeit zu schützen, kann es mit einem gewöhnlichen wirkstofffreien Pflaster überklebt werden. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit ein transdermales Pflaster maximal 1- bis 2-mal abzunehmen, ohne damit seine Klebeeigenschaften zu beeinträchtigen. Es sollte nach dem Abziehen von der Haut mit dem äußersten Kleberand vorsichtig auf eine glatte Oberfläche, z. B. einen Spiegel, aufgeklebt werden, um die Haftfähigkeit zu bewahren.
- Keinesfalls sollte das Pflaster während eine Saunabesuchs oder eines Tauchganges auf der Haut belassen werden. In diesen Fällen kann eine unkontrollierte Nicotinfreisetzung nicht ausgeschlossen werden.

Was ist zu tun, wenn das transdermale Pflaster nicht mehr klebt?
Ist die Klebewirkung des transdermalen Pflasters trotz Vorsichtsmaßnahmen beeinträchtigt worden, kann es mit einem wirkstofffreien herkömmlichen Wundpflaster fixiert werden.

Hinweise zur Handhabung
- Jedes transdermale Pflaster ist einzeln in einen kindergesicherten luftdichten Beutel eingeschlossen. Der Beutel soll mit einer Schere entlang der gestrichelten Linie aufgeschnitten und dann das transdermale Pflaster herausgenommen werden. Nachdem der angeschnittene Rand der aluminiumfarbigen Schutzfolie entfernt wurde, wird das transdermale Pflaster am Rand festgehalten und die aluminiumfarbige Schutzfolie von der Schnittstelle aus langsam abgezogen.
- Das transdermale Pflaster wird dann auf eine gesunde, unbehaarte, trockene und saubere (keine Lotion, Alkohol oder Salbenreste usw.) Hautstelle aufgeklebt, bevorzugt am Oberarm (Innen- oder Außenseite). Andere Körperstellen zum Anbringen sind der Schulterbereich oder die obere Hüfte. Das Pflaster sollte nicht auf geröteter, geschädigter oder irritierter Haut aufgeklebt werden. Das transdermale Pflaster soll 10-20 Sekunden lang mit der Handfläche angedrückt werden.
- Keinesfalls sollte die gleiche Hautstelle an aufeinander folgenden Tagen für das Aufkleben des transdermalen Pflasters benutzt werden, d. h. ein täglicher Wechsel der Hautstelle ist unbedingt einzuhalten. Nach Aufkleben des transdermalen Pflasters sollten die Hände gründlich gewaschen werden, um Augenirritationen durch einen Nicotinübertrag von den Händen in die Augen zu vermeiden. Gebrauchte Pflaster sollten nach dem Entfernen sorgfältig entsorgt werden und nicht in die Reich- und Sichtweite von Kindern gelangen.
- Nach Entfernen des transdermalen Pflasters von der Haut soll es in der Mitte mit der Klebeschicht nach innen so zusammengehalten werden, dass die beiden Hälften miteinander verkleben.

Kindersicherheitshinweis:
Jedes transdermale Pflaster ist aus folgenden Gründen in einem kindersicheren Beutel eingesiegelt: Nicotin ist eine hochtoxische Substanz. Auch in einer Dosierung, die für Erwachsene während der Behandlung mit dem Arzneimittel durchaus verträglich ist, kann Nicotin bei kleinen Kindern zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, d. h. das spielerische Aufkleben oder die orale Aufnahme des Pflasters kann, wenn es nicht rechtzeitig bemerkt wird, für Kinder tödlich sein. Deshalb muss das Arzneimittel jederzeit für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.
Hinweise an den Patienten:
- Auch gebrauchte Pflaster enthalten noch Rest-Nicotin in einer Menge, die für Kinder schädlich sein kann. Die Pflaster sollten daher außerhalb der Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahrt werden.
- Das Pflaster enthält aluminiumbeschichtete Polyesterfolie. Das Pflaster sollte deshalb vor einer Magnetresonanztomographie (MRT) entfernt werden.
- Das Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Es ist jedoch zu beachten, dass das Aufgeben des Rauchens Verhaltensänderungen verursachen kann

Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:
- Bei Patienten mit bekannter allergischer Anamnese auf Heftpflaster sollte während der ersten Tage der Behandlung sorgfältig auf das Auftreten von Hautreaktionen geachtet werden. Kommt es zu schweren oder anhaltenden Hautreaktionen, ist die Behandlung abzubrechen.

Kombinationen mit anderen Arzneimitteln:
- Es liegen keine Informationen über Wechselwirkungen zwischen dem vorliegenden Arzneimittel und anderen Arzneimitteln vor. Die Raucherentwöhnung selbst kann eine Dosisanpassung mancher Arzneimittel erfordern.
Zur Linderung von Nicotinentzugssymptomen, zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Eine Beratung und Betreuung des Patienten erhöhen in der Regel die Erfolgsraten.
Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile,
- Systemischev Hauterkrankungen,
- Status unmittelbar nach Myokardinfarkt,
- schweren Arrhythmien,
- vor kurzem aufgetretenem Schlaganfall.

Kinder dürfen mit dem Arzneimittel nicht behandelt werden, ebenso dürfen Nichtraucher und Gelegenheitsraucher das Arzneimittel nicht anwenden.

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Im Hinblick auf die pharmakologischen Wirkungen des Nicotins sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung bei folgenden Erkrankungen:
- Diabetes mellitus. Bei Diabetes-Patienten ist eine genauere Überwachung des Blutzuckerspiegels wichtig, da dieser während der Raucherentwöhnung - mit oder ohne Nicotinersatztherapie - stärker schwanken kann.
- Nieren- und Leberinsuffizienz. Das Arzneimittel ist mit Vorsicht anzuwenden bei Patienten mit mittelgradig bis schweren Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen.
- Epilepsie. Im Zusammenhang mit Nicotin wurde das Auftreten von Krampfanfällen berichtet. Bei Patienten mit anamnestisch bekannten Krampfanfällen (d. h. Epilepsie) oder bei gleichzeitiger Therapie mit Antikonvulsiva sollte daher eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Betrachtung vor der Anwendung des Arzneimittels erfolgen.
- Gastritis und akute Magen- und Darm-Ulzera. Bei Personen mit aktiver Oesophagitis, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Gastritis oder Ulcus pepticum kann die Nicotinersatztherapie zu einer Verschlimmerung der Symptome führen.
- Patienten mit anamnestisch bekannter Muskelschwäche (Myasthenia gravis, pseudomyasthenisches Syndrom) könnten unter der Behandlung mit dem Arzneimittel eine Verschlechterung ihrer durch die Muskelschwäche bedingten Symptome entwickeln.
Der Einsatz des transdermalen Pflasters sollte in diesen Fällen nur dann erwogen werden, wenn eine Raucherentwöhnung ohne pharmakologische Unterstützung nicht möglich ist. In diesem Falle sind die Risiken des Weiterrauchens gegen das Risiko der Nicotinsubstitution abzuwägen.

Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte die Kombinationstherapie nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.

Bei Patienten mit Dermatitis in der Vorgeschichte treten mit höherer Wahrscheinlichkeit generalisierte Hautreaktionen, lokalisierte Erytheme, Schwellungen oder Hautausschläge auf, die länger als 4 Tage andauern. In diesen Fällen sollte unter Berücksichtigung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses über die weitere Anwendung des Arzneimittels entschieden werden.

Über die Anwendung des Arzneimittels bei Patienten unter 18 Jahren liegen keine Erfahrungen vor.

Über die Anwendung des Arzneimittels bei Rauchern über 65 Jahren liegen nur beschränkte Erfahrungen vor, jedoch scheint die Wirksamkeit und Verträglichkeit in dieser Altersgruppe unproblematisch zu sein.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit mittelgradig bis stark eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion. Der Abbau von Nicotin oder Nicotin-Metaboliten kann vermindert sein, was zu erhöhten Nebenwirkungen führen kann.

Schwangerschaft/Stillzeit
Das Arzneimittel ist während der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert.
Allgemeine Angaben zu unerwünschten Wirkungen
- Reaktionen an der Applikationsstelle sind die häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Arzneimittel. Die meisten dieser Reaktionen bildeten sich innerhalb von 48 Stunden wieder zurück, hielten jedoch in schweren Fällen 1-3 Wochen an.
- Bei einigen Patienten trat bei der Verwendung des Arzneimittels eine Kontaktsensibilisierung auf. Bei diesen Patienten kann es bei weiterer Verwendung von nicotinhaltigen Produkten oder beim Weiterrauchen zu allergischen Reaktionen kommen.
- Grundsätzlich können unter dem Arzneimittel ähnliche Nicotin-Nebenwirkungen (Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit, Zunahme der Herzschlagfolge) auftreten, wie sie beim Rauchen zu beobachten sind. Allerdings kann man davon ausgehen, dass diese Nebenwirkungen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel durch die niedrigeren maximalen Nicotin-Plasmakonzentrationen weniger stark ausgeprägt sind als beim Rauchen. Beim Rauchen treten neben den Nicotin-Effekten zusätzliche Risiken durch die bekannten schädigenden Einflüsse von Kohlenmonoxid und Teer auf.
- Einige der berichteten Symptome wie depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Nervosität, Agitation, emotionale Labilität, Angstgefühle, Schläfrigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit und Schlafstörungen können auch den Entzugserscheinungen im Zusammenhang mit der Raucherentwöhnung zugeschrieben werden. Grundsätzlich können bei Aufgabe des Rauches Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Husten oder grippeartige Symptome auftreten.

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (>= 10%)
- Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, abnorme Träume
- Schwindel, Kopfschmerzen
- Übelkeit, Erbrechen
- Reaktionen an der Applikationsstelle[x]

[x]Die Mehrheit der topischen Reaktionen ist geringfügig und geht nach Entfernen des Pflasters schnell zurück. Schmerzen oder Schweregefühl an der bzw. um die Applikationsstelle wurden berichtet.

Häufige unerwünschte Wirkungen (>= 1% und < 10%)
- Nervosität
- Tremor
- Palpitationen
- Husten, Dyspnoe, Pharyngitis
- Bauchschmerzen, Dyspepsie, Diarrhö, Mundtrockenheit, Verstopfung
- Verstärktes Schwitzen
- Muskelschmerz, Gelenkschmerzen
- Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Schmerzen an der Applikationsstelle

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (>= 0,1% und < 1%)
- Überempfindlichkeit[x] (z. B. generalisierte allergische Reaktionen wie generalisierte Urtikaria, angioneurotisches Ödem)
- Gedächtnisstörungen
- Tachykardie
- Abnormer Stuhl, Gingivitis, Magengeschwür, Dysphagie
- Akne
- Schilddrüsenstörung
- Schmerzhafte Lymphknoten
- Zystitis
- Schmerzen, Unwohlsein, Migräne, Gewichtszunahme, Appetitsteigerung, erkältungs- und grippeartige Symptome

[x]Die Mehrheit der topischen Reaktionen ist geringfügig und geht nach Entfernen des Pflasters schnell zurück. Schmerzen oder Schweregefühl an der bzw. um die Applikationsstelle wurden berichtet.

Seltene unerwünschte Wirkungen (>= 0,01% und < 0,1%)
- Herzrhythmusstörungen

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
- Anaphylaktische Reaktionen
- Allergische Dermatitis[x], Kontaktdermatitis[x], Photosensitivität

[x]Die Mehrheit der topischen Reaktionen ist geringfügig und geht nach Entfernen des Pflasters schnell zurück. Schmerzen oder Schweregefühl an der bzw. um die Applikationsstelle wurden berichtet.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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