HYDROCORTISON HEXAL 0,5% Creme

20 g Creme

Hexal AG
PZN: 02756647

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Grundpreis: 233,00 €/kg
Zu Beginn der Behandlung im Allgemeinen 1-2mal täglich anwenden. Mit Besserung des Krankheitsbildes genügt meist eine einmalige Applikation pro Tag.

Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit dem Arzneimittel behandelt werden. Hier reicht meist eine Anwendung pro Tag.

Art und Dauer der Anwendung:
- Die Creme wird nach sorgfältiger Reinigung der Haut dünn auf die erkrankten Hautpartien aufgetragen und leicht eingerieben.
- Nicht auf offenen Wunden anwenden.
- Die Creme darf nicht länger als 2 Wochen angewendet werden.
- Bei Anhalten der Beschwerden über 2 Wochen oder bei Verschlimmerung sollte Rücksprache mit einem Arzt genommen werden.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Beeinflussung des Reaktionsvermögens
nein

Ergänzungen-Beeinflussung des Reaktionsvermögens
Bisher liegen keine Hinweise vor, dass Hydrocortison die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt, gleiches gilt auch für Arbeiten ohne sicheren Halt.

Abhängigkeitsrisiko
keine Angabe

Sonstige Hinweise für den Patienten
- Glucocorticoide sind den verbotenen Substanzklassen der Doping-Liste zugeordnet und sind im Wettkampf verboten, wenn sie oral, rektal, intravenös oder intramuskulär verabreicht werden. Gemäß dem Internationalen Standard für Medizinische Ausnahmegenehmigungen muss der Athlet den Gebrauch intraartikulärer, periartikulärer, peritendinöser, epiduraler, intradermaler und inhalativ verabreichter Glucocorticoide anzeigen. Topisch verabreichte Präparate bei Erkrankungen des Ohres, der Mundhöhle, der Haut (einschließlich Iontophorese/Phonophorese), des Zahnfleisches, der Nase, der Augen und des äußeren Afters sind nicht verboten und bedürfen keiner Form der Medizinischen Ausnahmegenehmigung.
- Bei der okulären Behandlung mit Hydrocortison-haltigen Zubereitungen sollten keine Kontaktlinsen getragen werden.
- Bei der Behandlung mit verschiedenen Zubereitungen zur okulären Behandlung soll ein Intervall von jeweils 15 min eingehalten werden. Salben sollten als Letztes angewendet werden.
- Besonders anfällig für Hydrocortison-bedingte Hautschäden sind Gesicht, Unterarme und Handrücken, da sie der Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind, was zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen einer externen (kutanen) Behandlung mit Hydrocortison führen kann.

Sonstige Hinweise/Risiken
- Wegen der möglichen Gefährdung in Stress-Situationen ist für Patienten unter systemischer Behandlung ein Corticoid-Notfallausweis auszustellen.
- Die okuläre Behandlung mit Hydrocortison kann die Symptome akuter viraler, bakterieller oder mykotischer Infektionen der Hornhaut verschleiern.
- Die plötzliche Beendigung einer systemischen oder rektalen Anwendung ist wegen der Gefahr eines Rezidivs oder einer akuten Nebennierenrindenschwäche, insbesondere nach Stress-Situationen zu vermeiden.
- Die Einstellung auf eine rektale Behandlung mit 10 %igen Zubereitungen bei Myasthenia gravis soll stationär erfolgen.
- Bei Auftreten von allergischen Reaktionen unter externer (kutaner) oder okulärer Behandlung muss diese abgebrochen werden.

Hinweise/Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Zum Verdünnen von Lösungen zur i.v. Infusion eignen sich 5 % bzw. 10 % Glucose-, 0,9 % Natriumchlorid- oder 5 % Glucose in 0,9 % Natriumchlorid-Lösung. Natriumchlorid-Lösungen sollten nur angewendet werden, wenn eine Zunahme des zirkulierenden Volumens erwünscht ist.
- Eine großflächige und/oder lang andauernde externe (kutane) Anwendung von Hydrocortison sollte vermieden werden. Okklusionsverbände können zur Steigerung der Wirksamkeit kurzfristig, kleinflächig und unter engmaschiger Kontrolle angewendet werden.
- Besondere Vorsicht ist erforderlich bei der externen (kutanen) Anwendung im Gesicht (insbesondere im Bereich der Augen), in intertriginösen Arealen, im Umfeld von Hautulzera, auf den Genital- oder Analbereich. Auf offenen Wunden und im Auge darf keine Anwendung erfolgen.

Nahrungsmittelinterakt: Resorptionsbeeinflussung
- Durch Einnahme während einer Mahlzeit wird die Resorption verzögert, aber nicht vermindert.(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)
Zur Linderung von mäßig ausgeprägten entzündlichen Hauterkrankungen.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- spezifischen Hauterkrankungen (Lues, Tuberkulose)
- Virusinfektionen (z.B. Varizellen, Herpes simplex, Herpes zoster)
- Vakzinationsreaktionen
- Mykosen
- bakteriellen Hautinfektionen
- Akne vulgaris, Steroidakne
- perioraler Dermatitis
- Rosacea.

Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit dem Arzneimittel behandelt werden.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei:
- der Anwendung im Gesicht (insbesondere im Bereich der Augen, bei Prädisposition Gefahr einer Erhöhung des Augeninnendrucks)
- beim Auftragen auf intertriginöse Areale
- im Umfeld von Hautulzera
- auf den Genital- und Analbereich
- bei Kindern und älteren Menschen (Altershaut) infolge abgeschwächter Barriereleistung der Hornschicht bzw. einer größeren Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht erforderlich.

Die Creme darf auf keinem größeren Areal als 1/10 der Körperoberfläche aufgetragen werden.

Schwangerschaft
- Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien mit Hydrocortison haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt.- Das Arzneimittel darf deshalb im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht verwendet werden. In späteren Stadien der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung angewendet werden. Insbesondere eine großflächige- oder langfristige Anwendung und okklusive Verbände sind während der Schwangerschaft zu vermeiden.

Stillzeit
- Hydrocortison geht in die Muttermilch über. Bei einer großflächigen- oder langfristigen Anwendung sollte abgestillt werden. Ein Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien ist zu vermeiden.
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
- Selten allergische Hautreaktionen.

Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
- Bei lang andauernder (länger als vier Wochen) können Hautatrophien, Teleangiektasien, Striae, Steroidakne, Änderung der Hautpigmentierung, periorale Dermatitis und Hypertrichose auftreten.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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